Beratung

Wir entfernen Verschmutzungen von Akten, Dokumenten und Büchern.

Unerwünschte allgemeine Verunreinigungen belasten die Oberflächen von Objekten.

Reinigung

Grundsätzlich unterscheidet docusave zwischen Reinigung und Dekontamination. Unter Reinigung verstehen wir das Entfernen allgemeiner unerwünschter, nicht gesundheitsgefährdender Verunreinigungen von Objektoberflächen. Wir reinigen Ihre Objekte in unseren Räumlichkeiten in Uetendorf. Die jeweilige Reinigungstechnik richtet sich nach Materialverträglichkeit, Art und Ausmass des Schadens, Zustand des Materials und Wirkungsspektrum der eingesetzten Reinigungsutensilien. Sie wird so gewählt, dass zusätzliche Beschädigungen vermieden werden. Wir unterscheiden zwischen einer Reinigung „innen“ und einer Reinigung „aussen“. Lassen Sie sich den Unterschied von uns persönlich erläutern.

Qualitätskontrolle durch Biomonitoring.

Wie stark eine Oberfläche tatsächlich belastet ist, zeigt der ATP/ATM-Test mit dem Luminometer, ein Hygienetester, der auch im Lebensmittel- und Spitalbereich Anwendung findet. Dieses Messgerät ermittelt in Sekundenschnelle die sichtbare und unsichtbare Gesamtkontamination an mikrobiologischen und organischen Rückstände in der Einheit RLU, „Relative Light Units“. Der im Archivbereich maximal tolerierbare Wert liegt bei 3.000 RLU. docusave setzt diese Methode als Mittel zur Qualitätssicherung ein, indem sie Objekte vor und nach der Reinigung überprüft. 1.000 RLU ist der von docusave standardmässig definierte Maximalwert.

Vorsorge ist besser als Nachsicht.

Verunreinigungen stellen für Schimmelpilze neben dem organischen Material in Büchern und Papier eine attraktive Nahrungsquelle dar. Auf den Oberflächen von regelmässig gepflegtem Archiv- und Bibliotheksgut sammeln sich weniger Staub oder alters- und lagerungsbedingte Sedimente an.

Dekontamination

Sobald ein gesundheitsgefährdender mikrobiologischer Befall mit Schimmelpilzen, Bakterien oder Hefen im Spiel ist, genügt eine Reinigung nicht. Dann ist eine Dekontamination erforderlich, die erhöhte Schutz-, Reinigungs- und Restaurierungsmassnahmen erfordert. 

Sonderfall

Schrift-, Bibliotheks- und Kunstgut, das nach einem Brandschaden mit schädlichen Russpartikeln, Asche oder Löschmittelrückständen belastet ist oder mit Heizöl, Schwermetallen oder Fäkalien kontaminiert ist, muss speziell behandelt werden.